Meuten, Swings & Edelweißpiraten

Vortrag mit Sascha Lange im JUZ/ Domino

„Ob Swingjugend, Edelweißpiraten, Meuten in Hamburg, Köln, Leipzig, Berlin und anderswo – überall in Deutschland gründeten sich zwischen 1933 und 1945 Jugendgruppen, die sich dem NS-Regime verweigerten und stattdessen ihre eigenen Subkulturen pflegten. Dafür scheute man auch nicht die direkte Konfrontation mit der Hitlerjugend und drängte stellenweise sogar deren Einfluss zurück, mit Flugblättern, Anti-Nazi-Graffitis, Überfällen auf HJ-Heime.“ ( Zitat )

Der Historiker Sascha Lange, Forschungsschwerpunkt Jugendkulturen des 20. Jahrhunderts, wird im Rahmen eines Vortrages in Coburg auf dieses spannende Thema eingehen. Der Vortrag findet statt am

Freitag, den 3. Juni 2016, um 19 Uhr

im JUZ/ Domino (Schützenstraße 1a)

Eintritt: 5€/ Ermäßigt: 4€

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Die Veranstaltung wird im Rahmen der „Partnerschaft für Demokratie in der Stadt Coburg“ gefördert aus Mitteln des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.

Zusammen Leben in Coburg

So gelingt ein gutes Miteinander

Der Arbeitskreis „Keine sexuelle Gewalt“ Coburg hat in Kooperation mit der Stadt Coburg ein Projekt entwickelt, das die Grundlagen eines guten Miteinanders vermitteln soll – auf Plakaten, Bannern und Postkarten und mithilfe von Symbolen und kurzen Texten.

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Die Postkarten sind ab sofort in deutscher, aber auch in russischer, arabischer, englischer, türkischer, französischer Sprache sowie auf Dari und Farsi erhältlich. Bodenbanner und Roll-Up (in deutscher Sprache) können für Veranstaltungen kostenfrei in der Erziehungsberatungsstelle (Bahnhofstraße 28) des Diakonischen Werkes Coburg entliehen werden.

Gefördert wird das Projekt aus Mitteln der Demokratiepartnerschaft in der Stadt Coburg

Weitere Informationen und alle Materialen zum Download unter www.coburg.de/zusammenleben.

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Vortragsreihe: Islam in Deutschland

Das Thema „Islam in Deutschland“ wird in der aktuellen Diskussion oftmals von Angstmachern beherrscht. Die Volkshochschule möchte die Thematik rationalisieren und auf diese Weise zur differenzierten Meinungsbildung beitragen. Basis sind Vorträge von Islamwissenschaftlern, die den „Islam in Deutschland“ aus verschiedenen Perspektiven beleuchten und auf Aspekte von Demokratie, Kultur und Rechtssystem eingehen.

 Karten gibt es ab sofort in der Anmeldung der Volkshochschule Coburg und in der Buchhandlung Riemann.

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Jugendforum: Logo-Wettbewerb

Das Jugendforum Coburg Stadt und der Runde Tisch Jugend suchen ein gemeinsames Logo. Gefragt sind kreative Ideen von Coburger Jugendlichen ab 14 Jahren, die damit am großen Logo-Wettbewerb teilnehmen können. Natürlich gibt es auch was zu gewinnen!

Einsendeschluss ist Donnerstag, 30. Juni. Schickt Eure Ideen bis dahin an: demokratie@vhs-coburg.de

Weitere Infos auch auf der Hompage des Runden Tisch/ Jugendforum

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Fahrt gegen das Vergessen

Das Kinder- und Jugendzentrum Domino veranstaltet am 7.05.2016  eine Gedenkfahrt in die KZ-Gedenkstätte Flossenbürg. Das Angebot richtet sich an Jugendliche zwischen 15 und 27 Jahren und wird pädagogisch vor- und nachbereitet.

Anmeldungen nimmt das „Domino“ noch bis 28.04.2016 entgegen. Der Eigenanteil beträgt 6€/ Person.

Fahrt gegen das Vergessen - Flossenbürg

 

Warum flüchten Menschen aus Afrika?

Abendveranstaltung an der Hochschule Coburg

Eintritt frei

Migration spielt im aktuellen politischen Diskurs eine wichtige Rolle. Die Thematisierung von Fluchtursachen nimmt dabei nicht den Stellenwert ein, der ihm gerecht würde. In dem Vortrag soll es deshalb darum gehen, mehr über Hintergründe für Migration aus Afrika und auch innerhalb Afrikas zu erfahren. Neben der Migration nach Europa wird auch die Migration von Afrika in den arabischen Raum Gegenstand des Vortrags sein. Es sollen dabei auch aktuelle Zahlen zu Migration im Zusammenhang mit Afrika vorgestellt werden, um neben der inhaltlichen Dimension auch die quantitative Bedeutung der Thematik in den richtigen Kontext stellen zu können. Nach dem Vortrag haben die Zuhörer die Möglichkeit, mit der Referentin zu diskutieren.

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Referentin: Dr. Jennifer Scheffler ist Afrikawissenschaftlerin und verfügt über mehrjährige Forschungserfahrung in Afrika, inklusive längeren Feldaufenthalten. Seit längerem beschäftigt sie sich auch mit den Themen Flucht aus Afrika und innerhalb Afrikas.

Zum Programm

Woher kommt der islamistische Terror?

Was macht er mit unserem Land?

Ein Vortrags- und Gesprächsabend

Der Terror des sogenannten „Islamischen Staates“ hat uns erreicht und er macht Angst. Großereignisse werden abgesagt, wir erleben mehr Polizeipräsenz, es wird über Maßnahmen für mehr „innere Sicherheit“ diskutiert und die Angst treibt manche Menschen in die Arme von Phänomenen wie „Pegida“.
Was aber sind die Ursachen islamistischen Terrors und warum ist es so schwer, radikale Organisationen wie den „IS“ unter Kontrolle zu bringen?

Der vom Evangelischen Bildungswerk Coburg organisierte Vortrags- und Gesprächsabend soll Ansätze zu Antworten auf diese Fragen liefern. In seinem Rahmen sollen zudem Fragen nach den Ursachen des Terrors und den Handlungsspielräumen politischer Einflussnahme erörtert und diskutiert werden. Zudem wird die Verantwortung deutscher und internationaler Politik in Vergangenheit und Gegenwart thematisiert.

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Andreas Zumach

Referent ist Andreas Zumach. Er ist Journalist und Publizist sowie internationaler Korrespondent am Sitz der UNO in Genf und Experte für aktuelle Entwicklungen im Nahen Osten und Nordafrika. Andreas Zumach ist in dieser Funktion für verschiedene Zeitungen (z.B. taz) und Fernsehsender tätig und befasst sich mit Themenschwerpunkten wie Völkerrecht, Menschenrechtspolitik, Sicherheitspolitik, Rüstungskontrolle und internationale Organisationen.

Im Anschluss an den Vortrag soll ein Gespräch mit dem Publikum stattfinden.

Alle Interessierten sind am

Montag, den 4. April 2016 um 19.30 Uhr herzlich ins

„Haus Contakt“ (Obere Realschulstraße 3, Coburg) eingeladen.

Der Eintritt ist frei.

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„Über das Meer“ – Fluchtgeschichte(n)

Eine Lesung mit Thomas Straus (Landestheater Coburg)

Montag, 14. März 2016, 18 Uhr, Stadtbücherei Coburg
Eintritt frei

Flucht ist nur die Konsequenz. Ihr ist Vieles vorangegangen: Krieg, Gewalt, eine verlorene Zukunft, eine „gestohlene Revolution“. Dieser Titel eines Buchs der syrischen Autorin Samar Yazbek, fasst seinen Inhalt bereits zusammen: Yazbek beschreibt wie sehr sich die Revolution verändert hat. Wie sie vom friedlichen Bürgerprotest gegen die Diktatur zum bewaffneten Widerstand wurde, dann zum Bürgerkrieg und schließlich zum bloßen Albtraum, aus dem der IS den größten Nutzen zieht.

754390_original_R_K_B_by_Wolfgang Resmer_pixelio.deZeit-Reporter Wolfgang Bauer beschreibt eine weitere Perspektive von Flucht: Er hat syrische Flüchtlinge begleitet. Er teilte mit ihnen die Verstecke, die Boote und die abenteuerlichen, oft gefährlichen, Wege durch Europa. Seine Nähe zu den Menschen gibt Bauer durch sein Buch „Über das Meer – Mit Syrern auf der Flucht nach Europa“ weiter. Er schildert die Schicksale, die sich hinter den abstrakten Zahlen verbergen, die täglich über unsere Bildschirme flimmern und oftmals kaum mehr wahrgenommen werden. „Über das Meer“ ist ein authentisches Dokument und ein leidenschaftlicher Appell für eine humanitäre Flüchtlingspolitik.
Im Rahmen der Ausstellung „Asyl ist Menschenrecht“ in der Stadtbücherei Coburg, wird Thomas Straus (Landestheater Coburg) aus den genannten und weiteren Werken lesen. Organisiert wird die Veranstaltung von der „Partnerschaft für Demokratie in der Stadt Coburg“ in Kooperation mit der Stadtbücherei Coburg, gefördert aus Mitteln des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen. Der Eintritt ist frei.

Photo: Wolfgang Resmer  / pixelio.de

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Markt der Möglichkeiten für Bürger, Neubürger und Flüchtlinge

Der Stadtjugendring Coburg wird in Kooperation mit „Partnerschaft für Demokratie in der Stadt Coburg“, dem Sportverband Coburg sowie der Stadt Coburg den 1. Coburger „Markt der Möglichkeiten“ für Bürger, Neubürger und Flüchtlinge veranstalten. Er findet am 17. April 2016 in der HUK-Coburg-Arena statt.10156119_956944677733611_2867465768401332158_nWir wollen Angebot und Nachfrage zusammenbringen – und das im Freizeit- und Kulturbereich: Coburg hat hier sicherlich einiges zu bieten. Aber vielleicht kennen noch nicht alle Coburger alle Möglichkeiten der Freizeitgestaltung. Vielleicht brauchen Neubürger eine Angebotsübersicht und möglicherweise wünschen sich Flüchtlinge Anschluss durch das Mitwirken in Vereinen. Im Rahmen unseres „Marktes der Möglichkeiten“ sollen entsprechende Begegnungen möglich gemacht werden.

Sehr gerne möchten wir Sie und Ihre Institution/ Organisation/ Verein/ Initiative als Mitgestalter gewinnen. Sie haben die Möglichkeit sich und Ihre Angebote der breiten Bevölkerung vorzustellen und unterstützen zugleich das „Willkommen“ in unserer Stadt.

Nähere Informationen entnehmen Sie dem Anschreiben. Ihre Anmeldungen nimmt bis 11. März der Stadtjugendring entgegen (s. Anmeldeformular).

Und das sagt die Presse…

Coburger Tageblatt, 7.04.2016

Neue Presse Coburg, 7.04.2016

Coburger Tageblatt, 19.04.2016

Neue Presse, 19.04.2016

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Bosporus Reloaded. Die Türkei im Umbruch

Wohin steuert die Türkei? Die Türkei ist als Brücke zwischen Europa und der islamischen Welt für uns von großer Bedeutung. Drei Millionen Menschen türkischer Herkunft leben in Deutschland. Das Buch „Bosporus Reloaded. Die Türkei im Umbruch“ hilft, die innertürkischen Veränderungen, aber auch das Leben und die Konflikte innerhalb der türkischen Community in Deutschland zu verstehen. Ein erhellender Generationenbericht, der mit Klischees aufräumt.

Der Coburger Rückert-Preis 2016 ist der türkischen Literatur gewidmet. Im Rahmen des Programms zum Rückert-Jahr möchte die Stadtbücherei in Kooperation mit der Fach- und Koordinierungsstelle der Partnerschaft für Demokratie in der Stadt Coburg mit einer Lesung die heutige Türkei vorstellen und somit das Verständnis für unsere türkischstämmigen Mitbürgerinnen und Mitbürger stärken.

Die Türkei ist als Brücke zwischen Europa und der islamischen Welt für uns von großer Bedeutung. Drei Millionen Menschen türkischer Herkunft leben in Deutschland. Dieses Buch lässt uns die innertürkischen Veränderungen, aber auch das Leben und die Konflikte innerhalb der türkischen Community in Deutschland besser verstehen.
Zwei Jahre nachdem im Frühsommer 2013 die Proteste gegen die Regierung Erdogan und die Zerstörung des Istanbuler Gezi-Parks ausbrachen, werfen die Autorinnen einen Blick auf die junge Türkei, auf kulturelle, ökologische, wirtschaftliche Entwicklungen, die das Land grundlegend verändern. Ost und West, Okzident und Orient prallen am Bosporus aufeinander. Vor allem seit die muslimisch-konservative Partei unter Recip Erdogan die Regierung stellt, scheint es, als habe sich der Druck auf die junge Generation erhöht, sich künstlerisch und persönlich zu entfalten und einer Entwicklung gegenzusteuern, deren Triebkräfte die engen Moralvorstellungen und finanziellen Interessen des türkischen Ministerpräsidenten sind. Ein erhellender Generationenbericht, der mit gängigen Klischees aufräumt.

Anna Esser und Karen Krüger sind beide in Istanbul aufgewachsen und haben dort Abitur gemacht. Anna Esser lebt seit 2006 wieder in Istanbul, wo sie zunächst als Deutschlehrerin tätig war, bevor sie in die Kulturabteilung des Goethe-Instituts wechselte. Karen Krüger wurde Journalistin und hat die Türkei zu ihrem Spezialthema gemacht. Als Redakteurin im Feuilleton der FAZ und FAS berichtet sie über türkisches Leben in Deutschland und reist regelmäßig in die Türkei.

Die Lesung findet statt am Dienstag, den 16.02.2016 um 19 Uhr in der Stadtbücherei Coburg

Eintritt: 6 €, Kartenvorverkauf in der Stadtbücherei Coburg.

Die Veranstaltung/ das Projekt wird gefördert aus Mitteln des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend im Rahmen der Partnerschaft für Demokratie in der Stadt Coburg.

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