Menschen(rechte) im Fokus

PressefotoAusstellung

Eröffnung der Ausstellung „Asyl ist Menschenrecht
am 13. Juni um 17:30 Uhr, Brose Aula, Hochschule Coburg
mit Einführungsvortrag der Menschenrechtlerin Claudia Lohrenscheit und Catering

Warum flüchten Menschen? Welche Widrigkeiten stellen sich ihnen auf der Flucht? Welche Rolle spielt die EU? Zu diesen Fragen liefert die Ausstellung „Asyl ist Menschenrecht“ gesammelte Daten und Fakten aus den aktuellsten* Veröffentlichungen von Amnesty International, dem Hohen Flüchtlingskommissar der Vereinten Nationen (UNHCR) und ProAsyl.

Aus der Erkenntnis heraus, dass Probleme mutig und aktiv angegangen werden müssen, haben Melanie Noell und Wolfram Klatt (beide Amnesty International Coburg und Alternative Kultur e.V.) die von der Partnerschaft für Demokratie in der Stadt Coburg zur Verfügung gestellte Ausstellung an die Hochschule Coburg geholt, die vom 13. Juni – 4. Juli 2016 gezeigt wird. Um die Aktualität zu gewährleisten wurden durch umfangreiche Recherchearbeiten ergänzende aktuelle Informationsblätter erstellt, die die Ausstellung von ProAsyl sinnvoll ergänzen.

Mittelpunkt der Eröffnungsveranstaltung ist der Vortrag „Safe Passage Now! Flucht sichern – Menschen schützen“ von Prof. Dr. Claudia Lohrenscheit, Fakultät Soziale Arbeit und Gesundheit. Der Vortrag umreist die aktuellen Entwicklungen der deutschen und europäischen Flüchtlingspolitik, und nimmt insbesondere die Frage in den Blick, welche Alternativen geschaffen werden müssen, um das massenhafte Sterben von Flüchtlingen auf dem Mittelmeer zu beenden.

Mit der Eröffnungsveranstaltung versuchen die Initiator*innen über Menschenrechte aufzuklären, die als bedingungslose, partei- und themenunabhängige Diskussionsgrundlage zu etablieren sind. Unterstützung erhalten sie durch das Projekt National Model United Nations (NMUN) Coburg und den Verein für Alternative Kultur Coburg, die gemeinsam für ein Catering sorgen. Die Partnerschaft für Demokratie in der Stadt Coburg stellt die Ausstellungstafeln zur Verfügung, ihre Verarbeitung wurde gefördert aus Mitteln des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.

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